Methodik des Zukunftsrankings

Die Grundlage für die Erstellung des 1. Zukunftsrankings der österreichischen Bezirke bildet die sorgfältige Auswahl von 38 makro- und sozioökonomischen Indikatoren, welche durch den Gebrauch der aktuellsten, verfügbaren Daten die Zukunftsfähigkeit der Bezirke beleuchten sollen. Die Auswahl der Indikatoren orientiert sich an bewährten internationalen und europäischen Rankings zur Wettbewerbsfähigkeit und den Entwicklungspotenzialen von verschiedensten Ländern und Regionen.

Die Struktur des Rankings bilden vier Indikatorenbereiche (Säulen), die exemplarisch für die Leistungsfähigkeit und Zukunftsperspektive der jeweiligen Bezirke sind

  • Demografie: Indikatoren zur Fertilität, zu den Anteilen junger Erwachsener im Alter von 15 – 29 Jahren an der Gesamtbevölkerung und deren Wanderungsbewegungen
  • Arbeitsmarkt: Indikatoren zu Arbeitsplatzdichte, Arbeitslosenquote, Arbeitnehmereinkommen, Frauenerwerbsquote und Bildungsstand der Erwerbstätigen
  • Wirtschaft & Innovation: Indikatoren zu Gründungsintensität, Unternehmensbestand und Beschäftigten in wissensintensiven Zukunftssektoren
  • Lebensqualität: Indikatoren zu Kriminalität, kommunaler Schuldenlast, Ärztedichte und zum Angebot an Kindertagesheimen

Neben der thematischen Unterteilung der Indikatoren wurden diese ebenfalls hinsichtlich der Dimensionen „Niveau“ und „Dynamik“ ausgewertet und zwei entsprechende Teilindizes gebildet. Der Index „Niveau“ bildet anhand der aktuellsten verfügbaren Daten zu 19 Indikatoren die Ist-Situation bzw. den Status-Quo in den Bezirken ab. Der Index „Dynamik“ zeigt die Entwicklung der Bezirke im Zeitverlauf basierend auf den entsprechenden Veränderungswerten der Indikatoren. Dadurch werden die generelle Standortstärke der Bezirke sowie auch deren Entwicklung in den vergangenen Jahren im Ranking abgebildet.

Da sich die Bezirke in ihrer Größe und Einwohnerzahl erheblich unterscheiden, wurden Größeneffekte relativiert. Auf Basis der relativierten Kennzahlen der Bezirke in den einzelnen Indikatoren des Rankings wurden zuerst die Ergebniswerte („Score“) in den vier Säulen – Demografie, Arbeitsmarkt, Wirtschaft & Innovation, Lebensqualität – jeweils für die beiden Dimensionen „Niveau“ und „Dynamik“ gebildet und aus diesen die Ergebniswerte der Bezirke in den einzelnen Säulen gebildet. Dabei erhielten alle Indikatoren die gleiche Gewichtung. Anschließend wurden die Ergebniswerte der Bezirke in den vier Säulen und den jeweiligen beiden Dimensionen „Niveau“ und „Dynamik“ zu je einem Gesamtindex „Dynamik“ und „Niveau“ zusammengeführt (ebenfalls unter gleicher Gewichtung aller Säulen) und aus diesen beiden Indizes letztlich der Finalindex gebildet, wobei wiederum eine Gewichtung zu gleichen Teilen erfolgte.

Die detaillierte Beschreibung der Methodik finden Sie im Gesamtbericht.

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Gesamtergebnis 2018
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